08/2018
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Sehr geehrte Damen und Herren, 

es ist eine Binsenweisheit und kann dennoch nicht oft genug wiederholt werden: Der Wohlstand unseres Landes hängt an der Bildung seiner Einwohner. Wer wenig Bodenressourcen hat, der lebt von den Ressourcen der Köpfe. So weit, so bekannt. Aber zieht die Politik daraus die richtigen Schlüsse? Punktuell ja, grundsätzlich nein. Denn während die Sozialausgaben einen immer größeren Teil an den Staatsausgaben ausmachen, sinkt der relative Teil der Bildungsausgaben. Wir investieren nicht, wir konsumieren lieber.

Deswegen geht es mit der Bildung hierzulande nur im Schneckentempo voran und manchmal sogar rückwärts, wie der aktuelle INSM-Bildungsmonitor zeigt, den wir heute veröffentlicht haben.

Darin steht auch, woran es — neben den richtigen Prioritäten bei der Ausgabenpolitik — fehlt: an den richtigen Anreizen im Schulsystem. Wenn der Kernzusammenhang der Sozialen Marktwirtschaft stimmt, dass nämlich Wettbewerb die notwendige Bedingung für ein gutes Leben ist, weil im Wettbewerb das Bessere Feind des Guten ist, dann stellt sich die Frage, warum wir gerade dort, wo es um die Zukunft unseres Landes geht, nämlich bei der Schulbildung, diesen Wettbewerb häufig außen vor lassen. Wir wollen das ändern! Wohlgemerkt: Es geht um Wettbewerb zwischen Schulen, nicht zwischen Schülern.

Im INSM-Bildungsmonitor steht es schwarz auf weiß, was sich posi­tiv auf Schülerleistungen auswirkt:

  • Wettbewerb zwischen Schulen, der durch eine freie Schulwahl verstärkt wird;
  • ein hoher Grad an Schulautonomie (das heißt mehr Entscheidungs­spielräume der Schulen bei Personal­ und Budgetfragen) bei gleichzeitiger externer Evaluierung von Bildungszielen;
  • und externe Leistungsüberprüfungen, die sowohl bei Schülern als auch bei Lehrern Signal­wirkung entfalten und dadurch zu höheren Leistungsan­reizen führen.

Es ist also längst bekannt, was es braucht, damit unsere Schulbildung im weltweiten Vergleich in die Spitzengruppe vorstoßen kann. Was fehlt, ist eine mutige Politik, die die Erkenntnisse in Reformen packt.

Lesen Sie jetzt im Blogbeitrag von INSM-Bildungsmonitor-Autor Prof. Dr. Axel Plünnecke, wie die einzelnen Bundesländer im aktuellen Ranking abschneiden und was getan werden muss, damit es mit der Schulbildung in Deutschland vorwärts geht.

Was jetzt getan werden muss

Mit besten Grüßen

Ihr

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Hubertus Pellengahr
Geschäftsführer der INSM

Tel.: 030 27877-171
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