NEWSLETTER Nr.5/2017
INSM_Newsletter-Header_Buerger-entlasten_v01.png

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Parteien formulieren derzeit ihre Wahlprogramme für die Bundestagswahl. Dabei werden auch neue Leistungsversprechen zulasten der sozialen Sicherungssysteme diskutiert. Durch den demografischen Wandel droht aber ohnehin schon ein Anstieg der Sozialversicherungsbeiträge. Wird diese Situation noch durch teure Wahlversprechen verschärft, treffen die negativen Einkommenseffekte besonders junge und künftige Generationen. Welche konkreten Auswirkungen das auf die Nettoeinkommen der Bürger hat, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) errechnet.

Selbst bei vorsichtiger Prognose des Beitragsanstiegs von derzeit 39,95 Prozent auf 43 Prozent im Jahr 2030, kommt es zu jährlichen Mehrbelastungen zwischen 737 und 1.976 Euro. Der für das Jahr 2040 unterstellte Anstieg auf 45,5 Prozent würde sogar Nettoeinkommenseinbußen von 1.328 (alleinerziehend, zwei Kinder) bis 3.509 Euro (Doppelverdiener, keine Kinder) pro Jahr nach sich ziehen. Wenn die Politik nicht gegensteuert, müssen zukünftige Generationen damit rechnen, dass ihr persönlicher Handlungsspielraum weiter eingeschränkt wird und ihr verfügbares Einkommen sinkt.

Noch stärker würde die Belastung allerdings ausfallen, wenn die Politik das Rentenniveau anhebt oder bei 46 Prozent fixiert. In diesem Falle sinkt das Nettoeinkommen um bis zu 2.981 Euro im Jahr 2030, beziehungsweise 4.836 Euro in 2040.

Mehr dazu können Sie hier lesen:

 Hier alle Ergebnisse der Studie

Ihr

pellengahr_bild.jpg

Hubertus Pellengahr
Geschäftsführer der INSM

Tel.: 030 27877-171
E-Mail schreiben

Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie den Newsletter der INSM auf INSM.de abonniert haben. 
Wenn Sie keine weiteren E-Mails dieser Mailingliste erhalten wollen, klicken Sie hier:

Von der Mailingliste entfernen