08/2018

Sehr geehrte Damen und Herren, 

als „fairen Ausgleich zwischen den Generationen” hat Bundessozialminister Hubertus Heil heute Vormittag sein Rentenpaket bei dessen Vorstellung in Berlin bezeichnet. 30 Milliarden Euro werden nach seinen Angaben dafür bis 2025 zusätzlich benötigt werden, um Mütterrente II, doppelte Haltelinie, Ausbau der Erwerbsminderungsrente und die Beitragsfreiheit für Geringverdiener zu finanzieren.

Und wer zahlt das? Vorwiegend die jüngeren Menschen! Nämlich all jene, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen (19 der 30 Milliarden Euro will Heil so finanzieren), der Rest (11 Milliarden) soll vom Steuerzahler kommen.

Worin hier der „faire Ausgleich” bestehen soll, wo sich doch die Lasten der Rentenversicherung demografiebedingt zunehmend zur jüngeren und nachfolgenden Generation verschieben, bleibt Heils Geheimnis. Offensichtlich betreibt die Große Koalition Interessenpolitik für ihre überdurchschnittlich alte Wählerschaft.

Die INSM wehrt sich gegen diese ungerechte Politik und startet anlässlich der heutigen Pressekonferenz ihre neue Kampagne „Geht’s noch GroKo?”. Bereits am Vormittag demonstrierten wir vor dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Mit zahlreichen Kinderfahrrädern, auf deren Gepäckträgern überdimensionierte (Renten-)Pakete platziert waren, machten wir plakativ deutlich, wer die Kosten einer solchen Rentenpolitik tragen werden muss. Ab morgen schalten wir darüber hinaus Anzeigen in großen Tageszeitungen. Unterstützen Sie uns bei unseren Aktivitäten! Diskutieren Sie im Freundeskreis, verbreiten Sie unsere Inhalte, bestellen Sie unsere „Geht’s noch GroKo?”-Sticker. Denn: Die junge Generation braucht mehr Sichtbarkeit in der Politik!

Alles rund um unsere neue Kampagne finden Sie ab sofort auf unserer Internetseite.

„Geht’s noch GroKo?”-Sticker bestellen

Mit besten Grüßen

Ihr

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Hubertus Pellengahr
Geschäftsführer der INSM

Tel.: 030 27877-171
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