NEWSLETTER Nr. 8/2017
Bildungsmonitor_2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Ergebnisse des heute vorgestellten INSM-Bildungsmonitors zeigen: Deutschland braucht mehr Investitionen in Bildung. Um die zukünftigen Herausforderungen des demografischen Wandels, der Digitalisierung und der Integration von Zuwanderern zu bewältigen, braucht es jährliche Mehrinvestitionen von zwölf Milliarden Euro. Insbesondere sollten damit die Qualität der Kinderbetreuung verbessert und Kitaplätze ausgebaut werden. Ebenso werden zusätzliche Investitionen für die Integration, den Ausbau von Ganztagsschulen sowie für die Schaffung von zusätzlichen Kapazitäten für Studierende aus dem Ausland benötigt.

Die Studie offenbart Stärken, aber auch große Schwächen des deutschen Bildungssystems. Während Sachsen, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, das Saarland und Hamburg die leistungsfähigsten Bildungssysteme aufweisen, gibt es an anderen Stellen erhebliche Probleme.

In vielen Bereichen des Bildungssystems wurden keine nennenswerten Fortschritte erzielt. In besonders wichtigen Bereichen gab es sogar Rückschritte: Die Zahl der Schulabbrecher unter Kindern mit Migrationshintergrund ist gestiegen. Ebenso hat der Anteil leseschwacher Schüler zugenommen. Damit dürfte auch die Bildungsarmut unter jungen Erwachsenen in den kommenden Jahren wachsen. Dies sind die zentralen Ergebnisse des INSM-Bildungsmonitors 2017. Das gesamte Gutachten können Sie hier abrufen:

 

Zum INSM-Bildungsmonitor 2017

 

Ihr

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Hubertus Pellengahr
Geschäftsführer der INSM

Tel.: 030 27877-171
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